Mongolei
Kaltes, weites Land – warmherzige und großartige Menschen


Historie
Familie Bungenberg reiste 1993 mit damals drei Kindern und 2 Begleitern mit einem Wohnwagen und LKW auf abenteuerliche Weise in die Mongolei und baute in elf Jahren Missionsarbeit zusammen mit vielen Helfern, meist aus Deutschland, die Basis für den heutigen Dienst auf.
Sie riefen eine Armenspeisung, einen Kindergarten, eine kleine christliche Gemeinde mit Hauskreisen – auch auf Dörfern, ein Beschäftigungsprogramm für Kinder und weiteres ins Leben. Dazu kamen Filzprojekte als Arbeit und somit Existenz-Grundlage für Mongolen und eine Tischlerei zur Ausbildung junger Menschen. Um dies alles zu verwalten, wurde die Hilfsorganisation „Enerel“ gegründet.
Durch die Mitarbeit bei der Privatisierung einer Darchaner Schule, konnte in zukünftige Hoffnungsträger des Landes investiert werden. Ein kleines Gemeindehaus wurde 2003 / 2004 mit ausländischer Hilfe gebaut.
2004 reisten Bungenbergs dann mit inzwischen sechs Kindern zurück nach Deutschland und übergaben das angefangene Werk an den amerikanischen Pastor Mark Kocke. Er führte es zusammen mit seiner Frau Ginny weiter und gliederte weitere Dienste mit ein: Betreuung alkoholkranker Männer und schwangerer Frauen … Die Gemeinde und Jugendarbeit wuchs weiter unter seiner Leitung.
Heute
Heute wird die „Gott – Jesus – Gemeinde“ von mongolischen Leitern verantwortlich getragen. Gottesdienste und unterschiedlichste Treffen und Veranstaltungen werden organisiert. In Hauskreisen kommen Christen zusammen und teilen ihr Leben. Enge, freundschaftliche Kontakte zu anderen Christen der Stadt und im ganzen Land werden unterhalten. Leiter fahren zu Schulungen in entferntere Landesteile. Mongolische Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Rejoys always“ kümmern sich um Jugendliche und möchten den Jugendlichen ihrer Stadt durch verschiedene Programme neue Perspektiven eröffnen:
Deshalb wurde 2017 ein Jugendzentrum in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) errichtet, das segensreich arbeitet. Später kam eine Basketballhalle mit Hilfe amerikanischer Unterstützung hinzu und die Häuser wurden durch eine „Zwischenhalle“ ergänzt und zusammengeführt.
Die Gemeinde und die Hilfsorganisation bieten so unterschiedliche Sportangebote und vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien bis hin zu den Senioren, auch wenn es draußen kalt ist. Und so wächst Strahlkraft in die Mongolei und darüber hinaus.
Wenn Sie sich an der Arbeit finanziell beteiligen möchten, können Sie uns durch Spenden unterstützen. Bitte nutzen Sie das Spendenkonto des Missionswerkes mit dem Vermerk Projekt 8.
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